Antrag: Stundensätze für die Honorarkräfte der VHS anpassen – Ungleichbehandlung beenden!

Die Stundensätze für die Honorarkräfte der Volkshochschule (VHS) werden zukünftig jährlich analog zur Tarifsteigerung des TVöD VKA angepasst.

07. Februar 2022 | Download (PDF)
Beschluss: offen


Begründung:

 Die VHS Langenfeld ist eine große öffentliche, von der Stadt geförderte Weiterbildungseinrichtung und somit auch ein zentrales Aushängeschild unserer Stadt. Damit steht sie in einer besonderen ge-sellschaftlichen Verantwortung. Daraus ergibt sich für uns die Verpflichtung zu sorgsamem und wirt-schaftlichem Umgang mit allen Ressourcen. Honorarkräfte sind – genauso wie Mitarbeitende – eine zentrale Ressource für das Kursangebot. Auch mit ihnen muss deshalb sorgsam umgegangen werden.

Die Stundensätze der Honorarkräfte wurden in unserer Stadt seit vielen Jahren nicht angepasst. Im zurückliegenden Jahr konnte nach langer Debatte eine längst überfällige Erhöhung von 21 Euro auf 23 Euro je Unterrichtsstunde umgesetzt werden. Analog der Kräfte der Musikschule sollen auch die der VHS regelmäßige Honorarerhöhungen gemäß TVöD VKA erhalten. Um diese Ungleichbehandlung zu beseitigen, muss die Honorarordnung entsprechend angepasst werden. 

Der Stadt Langenfeld kommt eine Vorbildfunktion zu. Die Stadt legt soziale und ökologische Maßstäbe in ihren Vergabe- und Anlagerichtlinien fest, ebenso selbstverständlich müssen die sozialen Maßstäbe auch bei den Honorarkräften in den Bildungseinrichtungen sein.